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Bewertung Ihres Mietshauses: online und kostenfrei

Erhalten Sie eine Einschätzung zu dem Marktwert Ihres Mietshauses hier
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Immobilienbewertung bei Mietshausverkaufen

Erfahren Sie alles wichtige zur Immobilienbewertung

Sie besitzen ein Miets- oder Mehrfamilienhaus und wissen nicht, wie viel diese Immobilie wert ist? Wir erzählen Ihnen wie Mietshausverkaufen.de Ihre Immobilie bewertet und welche Verfahren gängige Methoden sind. In unserem Ratgeber erfahren Sie ebenfalls welche Vorteile eine Onlinebewertung gegenüber Wertgutachten haben und wann überhaupt eine Bewertung Ihrer Immobilie durchgeführt werden sollte. Welche Dokumente brauchen Sie beim Immobilienverkauf und warum ist es ratsam nicht direkt eien Makler zu kontaktieren? Wieso gibt es einen Unterschied zwischen der Bewertung von Mietshäusern und Einfamilienhäusern? Was sollten Sie bei der Bewertung Ihres Mehrfamilienhauses beachten? Erfahren Sie alles wichtige zur Bewertung Ihrer Immobilie hier bei uns.

1. Online Bewertung Ihrer Immobilie - wie funktioniert es?

1.1 Bewertungsformular ausfüllen

Übermitteln Sie uns mittels unseres einfachen und digitalen Bewertungsformular innerhalb weniger Minuten die wichtigsten Daten zur Ihrer Immobilie und hinterlassen Sie uns Ihre Telefonnummer und Mail Adresse. Unser Anspruch ist Sie schnell und persönlich zu beraten. Achten Sie daher bitte immer auf die Richtigkeit Ihrer Daten. Wir werden Sie nach Übermittlung des Formulars innerhalb weniger Stunden kontaktieren.

1.2 Immobiliendetails besprechen

Wir melden uns sehr zeitnah telefonisch oder schriftlich und besprechen mit Ihnen in einem 15-minütigen Telefonat alles wichtige rund um Ihren Immobilienverkauf, sodass wir eine seriöse Immobilieneinwertung vornehmen können. Ziele des ersten Telefonats:
1. Persönliches Kennenlernen
2. Verständnis für Ihr Anliegen der Immobilienbewertung oder des Verkaufs
3. Erfassen weiterer relevanter Eckpunkte Ihrer Immobilie

1.3 Immobilienbewertung und Verkaufsoptionen besprechen

Nach 24-48h erhalten Sie unsere kostenlose Immobilienbewertung, welche wir anhand von bewährten Bewertungsmethoden (Ertragswertverfahren und Vergleichswertverfahren) durchführen. Mit der Einschätzung nennen wir Ihnen ebenfalls Ihre Verkaufsoptionen und sprechen eine Empfehlung aus.

1.4 Immobilie entsprechend Ihrer Wünsche verkaufen

Abhängig von Ihrer gewählten Verkaufsoption aus Schritt 3 werden wir Ihre Immobilie verkaufen. Je nach gewählter Option passiert das innerhalb weniger Tage bis zu wenigen Wochen. Den Verkaufspreis erhalten Sie dann anschließend.

Themen auf dieser Seite

1. Online Bewertung Ihrer Immobilie - wie funktioniert es? 2. Wer ist Mietshausverkaufen.de?3. Warum sollte ich meine Immobilie bewerten?4. Wie bewertet Mietshausverkaufen meine Immobilie?5. Welche Unterschiede gibt es bei online Bewertungen zu Immobiliengutachten?6. Warum sollte ich die Bewertung nicht von einem Makler durchführen lassen?7. Wie kann ich den Wert meiner Immobilie steigern?8. Welche Unterlagen brauche ich für die Bewertung und den Verkauf einer Immobilie?9. Aktuelle Auswirkungen auf meine Immobilie durch die steigende Inflation, steigende Zinsen und dem Ukraine-Krieg?

2. Wer ist Mietshausverkaufen.de?

2.1 Wie funktioniert Mietshausverkaufen?

Wir bieten Privatpersonen eine Plattform, auf der Sie Ihre Immobilie schnell und einfach verkaufen können. Wir verstehen uns als Experte für Mietswohnungen und auch Mehrfamilienhäuser.

Bei uns erhalten Sie immer eine kostenlose Immobilienbewertung für Ihr Objekt. Der Grund für eine Objektbewertung kann dabei vielfältig sein, bspw. aufgrund des Verkaufs Ihrer Immobilie, Erbschaft oder Scheidung. Die kostenlose Bewertung und ein erstes Kennenlerngespräch sind für uns die Grundlage für allen weiteren Schritte. Abhängig von Ihren Wünschen helfen wir Ihnen bei allen Vorhaben. Wir agieren dabei nicht wie ein klassischer Makler, der nur an einem Vermarktungsauftrag interessiert ist.

Unser Ziel ist es, Ihnen das beste Angebot für den Verkauf zu suchen. Dabei greifen wir auf eine Vielzahl von potenziellen Möglichkeiten zurück, bspw. der Direktverkauf Ihrer Immobilie. Das Kapital kommt in diesem Fall von privaten oder institutionellen Anlegern mit langfristigem Anlagehorizont. Der Direktankauf ist dabei die schnellste und einfachste Möglichkeit, Ihre Immobilie zu verkaufen.

2.2 Wie viel kostet Mietshausverkaufen?

Die online Immobilienbewertung ist bei uns immer kostenfrei. Wir glauben daran, dass Sie als Verkäufer einer Mietswohnung oder eines Mehrfamilienhauses wissen sollten, wie viel Ihre Immobilie wert ist.

Da Immobilienpreise sehr intransparent sind und nicht wie bei Aktien jederzeit eingesehen werden können, ist es umso wichtiger die aktuelle Preislage genau zu verstehen. Kosten für die Bewertung einer Immobilie schrecken Sie daher vor einer Bewertung ab. Daher Verlagen wir keine Gebühren.

Wir bieten Ihnen sogar Verkaufsoptionen an, bei denen keinerlei Kosten anfallen. In jedem Fall garantieren wir Ihnen Transparenz und werden Sie sehr ausführlich über anfallende Kosten informieren, sofern überhaupt welche anfallen werden. Bei uns gibt es keine versteckte Kosten.

2.3 Kann ich meine Immobilie bewerten lassen ohne zu verkaufen?

Ja! Sie können unseren Service jederzeit in Anspruch nehmen. Wir bieten den Service für Verkäufer und Käufer von Immobilien an. Sollten Sie sich danach gegen Mietshausverkaufen.de entscheiden, werden wir Ihnen keine Kosten in Rechnung stellen.

2.4. Welche Vorteile bietet Mietshausverkaufen?

Der größte Vorteil ist unsere Unabhängigkeit. Wir suchen für Sie die beste Verkaufsoption und können neutral agieren. Unsere kostenlose Immobilienbewertung zielt immer auf einen fairen Marktwert Ihrer Immobilie ab.
Im Vergleich zu klassischen oder digitalen Maklerunternehmen werden wir Ihnen keine überteuerten Immobilienpreise nach der Bewertung verkaufen, nur um den Vermittlungsauftrag zu erhalten. Wir können neutral und unabhängig auftreten und Ihnen eine faire Einschätzung Ihrer Mietswohnung oder Ihres Mehrfamilienhaus nennen.

Ein weiterer Vorteil ist unsere Geschwindigkeit. Wir sind Experten im Immobilienbereich und werden immer deutlich schneller agieren, als jedes andere Unternehmen. Wir kennen den Markt sehr gut und wissen daher, dass beim Immobilienverkauf Schnelligkeit wichtig ist. Dies bezieht sich auf unsere Kommunikation als auch den potenziellen Verkauf ihres Objekts. Bei uns warten Sie nie länger als wenige Stunden auf eine Antwort. Wir bieten Ihnen mit dem Direktverkauf sogar eine Option an, mit der Sie innerhalb weniger Stunden einen Verkauf in die Wege leiten können. So schnell haben Sie noch nie eine Immobilie verkauft.
Da wir selber auch in Immobilien investieren, kennen wir die Probleme und Herausforderungen im Immobilienmarkt besser als jeder andere und können daher mit Ihnen auf Augenhöhe kommunizieren.

3. Warum sollte ich meine Immobilie bewerten lassen?

3.1 Gründe für die Immobilienbewertung

Es kann mehrere Gründe für die Bewertung einer Immobilie haben. In den meisten Fällen wird eine  Bewertung zur Feststellung eines adäquaten Verkaufspreis benötigt. Weitere Anwendungsfälle sind bspw. bei der Vermögensaufteilung während einer Scheidung, Bestimmung der Erbanteile, Feststellung der Schenkungssteuer im Falle eines Übertrages der Immobilie oder Nachfragen vom Finanzamt.

Je nach Anwendungsfall benötigen Sie unterschiedliche Bewertungen. In jedem Fall sollten Sie jedoch einen Experten damit beauftragen.

3.1 Warum ist die Immobilienbewertung vor der Veräußerung wichtig?

Ohne die Einschätzung eines Experten riskieren Sie, dass Ihre Immobilie nicht oder nur sehr langsam verkauft wird. Ebenfalls ist eine zu hohe oder zu niedrige Verkaufspreis-Bewertung schädlich.

Ein zu hoher Verkaufspreis lässt viele Interessenten erst gar nicht aufmerksam werden (da viele Investoren automatisierte Suchaufträge eingestellt haben und Ihre Immobilie somit erst gar nicht Aufmerksamkeit erhält) oder ein potentieller Käufer das Objekt nicht durch eine Bank finanziert bekommt. Ein zu niedriger Verkaufspreis wirkt dabei ebenfalls abschreckend, da Angst vor Investitionsstau oder nicht sichtbaren Risiken aufkommt.

3.2 Wie sollte eine Immobilienbewertung durchgeführt werden?

Für die Bewertung von Miets- und Mehrfamilienhäusern sollte das Ertragswertverfahren genutzt werden. Das Ertragswerverfahren ist ein normiertes Verfahren und wird unter §12 ImmoWertV genauer definiert.

Daneben kann das so genannte Vergleichswert- und Faktorverfahren genutzt werden. Diese Verfahren stellen in den derzeitigen Marktsituationen die vorherrschenden Bewertungsmethoden dar.

4. Wie bewertet Mietshausverkaufen meine Immobilie?

4.1 Welches Bewertungsverfahren nutzt Mietshausverkaufen?

Wir nutzen das Ertragswert- und Vergleichswertverfahren, sofern angemessen. Die Entscheidung, ob ein Verfahren nicht verwendet wird, wird vom Objekt selber und der Lage abhängig gemacht. Unsere Bewertung beruht dabei immer auf Ihren Informationen, die wir mithilfe von Dokumente (bspw. Grundbuch, Wirtschaftsplan, etc.) validieren.

Darüber hinaus überprüfen wir ebenfalls den Beleihungswert des Objekts. Dieser Schritt ist zwangsläufig notwendig, wenn Sie einen Käufer finden möchten, der das Objekt finanzieren wird. Wenn der Verkaufspreis des Objekts zu stark von dem Beleihungsswert des Objekts abweicht, dann wird der Käufer es unmöglich haben, eine Bank zu finden, die diese Immobilien finanzieren wird. Leider wird dieser Schritt häufig vergessen und daher platzen viele Verkäufe kurz vor Notartermin.

5. Welche Unterschiede gibt es bei Online-Bewertungen vs. Immobiliengutachten?

5.1 Wer darf den Wert einer Immobilie ermitteln?

Grundsätzlich kann jeder den Wert einer Immobilie ermitteln. Voraussetzungen dafür sind die notwendigen Erfahrungen und Kenntnisse im Bereich der Immobilienwertermittlung.
Es ist jedoch nicht ratsam, die Bewertung in Eigenregie durchzuführen, wenn Sie dies noch nicht gemacht haben. Ausnahmen stellen Immobilienbewertungen für rechtliche Angelegenheiten, bspw. Streit während des Erben oder einer Scheidung. In diesen Fällen muss ein Gutachten beauftragt werden.  

5.2 Wie unterscheiden sich die Immobilienbewertungen?

Wir vergleichen die Immobilienbewertungen durchgeführt von Hausbesitzern selber, Maklern, Gutachter und unserer eigenen Bewertung. Dabei gehen wir auf die wichtigsten Punkte ein.

Bewertung durch den Hausbesitzer
  • Bewertung Ihrer Immobilie durch den jeweiligen Eigentümer selbst durchgeführt
  • Vorteile: Einbindung von Dritten nicht notwendig  
  • Nachteile: Gefahr von Über bzw. Unterschätzung des Immobilienpreises sehr hoch, wichtige Datenpunkte zur Bewertung im Rahmen des Ertragswertverfahrens liegen nicht vor, vergleichbare Immobilien sind nur über ImmoScout, Immowelt oder ebay Kleinanzeigen einzusehen (jedoch fehlt der wirkliche Verkaufspreis)
  • Ratsam nur, wenn Sie sich selber mit der Bewertung von Immobilien gut auskennen und Ihnen alle Datenpunkte vorliegen
    Wir vergleichen die Immobilienbewertungen durchgeführt von Hausbesitzern selber, Maklern, Gutachter und unserer eigenen Bewertung. Dabei gehen wir auf die wichtigsten Punkte ein.

Bewertung durch einen Gutachter bzw. Sachverständiger
  • Neutrales Gutachten für den Verkehrswert, welches für rechtliche Zwecke benötigt wird (bspw. Erbschaft, Scheidung etc.)
  • Vorteile: Sie können das Gutachten in rechtlichen Angelegenheiten und vor Gericht nutzen (berücksichtigt viele Datenpunkte wie z.B. Bodenrichtwert und Bausubstanz)
  • Nachteile: Hohe Kosten für das Gutachten (ca. 0,5 bis 2 Prozent des Verkehrswertes Ihres Hauses oder Wohnung), lange Wartezeiten für das Gutachten (rechnen Sie mit mindestens 2 Wochen), Gutachter muss sich zwangsläufig das Objekt vor Ort anschauen
  • Ratsam nur für gerichtliche Angelegenheiten Bewertung durch einen Makler

Bewertung Ihrer Immobilie durch einen ortsansässigen Makler oder digitale Plattform

  • Bewertung Ihrer Immobilie durch einen ortsansässigen Makler oder digitale Plattform
  • Vorteile: Bewertung wird meistens anhand gängiger Verfahren (Ertragswert- und Vergleichswertverfahren gemacht), Verkaufspreise ähnlicher Objekte liegen vor
  • Nachteile: geringe Neutralität, Makler ist an hohen Verkaufspreisen interessiert und versucht daher Ihnen einen möglichst hohen Verkaufspreis zu verkaufen, Bewertungen können teilweise mehrere Tage dauern, geringes Verständnis für Immobilienverkäufer
  • Ratsam nur, wenn Sie den Makler gut kennen und diesem auch vertrauen

Bewertung durch Mietshausverkaufen.de

  • Professionelle und neutrale Bewertung, welches das Ziel hat den fairen Verkaufspreis für die unterschiedlichen Verkaufsoptionen zu finden
  • Vorteile: langjährige Erfahrung im Bereich der Immobilienwertermittlung und des Verkaufs Ihrer Wohnimmobilie, hohes Verständnis für Eigentümer (Kommunikation auf Augenhöhe), Schnelligkeit (sie erhalten Ihre Bewertung innerhalb eines Tages), zusätzliche wichtige Informationen werden mitgegeben (bspw. Höhe des  Beleihungswerts der Immobilie)
  • Nachteile: Bewertung ist nicht vor Gericht verwendbar
  • Ratsam in allen Fällen (Ausnahme sind rechtliche Gründe)

6. Warum sollte ich die Bewertung nicht von einem Makler durchführen lassen?

Die Bewertung von Immobilien ist für Eigentümer ist komplexe Angelegenheit. Daher empfehlen wir Ihnen, einen Experten für den Wohnungsverkauf zu beauftragen. In den vorherigen Kapiteln haben wir Ihnen beschreiben, welche Bewertungsverfahren es bei Immobilien (Ertragswert, Vergleichswertverfahren und Beleihungswertermittlung) gibt und wie diese anzuwenden sind. In den meisten Fällen reicht eine Bewertung durch einen Immobilienexperten aus, sodass es kein Gutachten benötigt.

Achten Sie dennoch bei der Durchführung einer Immobilienbewertung auf die Auswahl des richtigen Experten. Wir raten Ihnen in vielen Fällen von der Bewertung durch einen Makler ab. Die Bewertung hat meistens nur das Ziel, Ihnen einen möglichst hohen Verkaufspreis zu nennen. Als ahnungsloser Eigentümer glauben Sie an den hohen Wert der Immobilie und müssen nach den ersten Besichtigungen feststellen, dass potenzielle Käufer den hohen Preis nicht bereit sind zu zahlen.

Damit Sie den richtigen Experten an Ihrer Seite haben, finden Sie hier unsere Checkliste zur Auswahl Ihres Immobilienpartners.

Checkliste – welche 6 Punkte Sie bei der Immobilienbewertung beachten sollten:
  1. Überprüfen Sie das Angebot genau. Eine Immobilienbewertung sollte Sie kein Geld kosten. Ebenfalls raten wir von einem Verkauf ohne vorherige Bewertung ab.
  2. Welche Verkaufsoptionen bietet der Anbieter? Falls es nur darum geht, einen Maklerauftrag zu erhalten, lehnen Sie besser ab, da Sie eine falsche Verkaufspreisvorstellung erhalten werden.
  3. Sucht der Verkäufer für Sie nur regional oder deutschlandweit nach Käufern? Beauftragen Sie lieber jemanden der deutschlandweit für Sie nach Kaufinteressenten sucht.
  4. Wie lange dauert die Bewertung? Sollte diese mehrere Tage in Anspruch nehmen, ist dies ein Anzeichen für lange Prozesszeiten. Lehnen Sie besser ab.
  5. Kann der Anbieter Ihnen auch einen Direktankauf anbieten? Falls nein, dann werden Sie in jedem Fall nachträglich eine Vermittlungsprovision zahlen müssen.
  6. Haben Sie einen persönlichen Kontakt zu den Verkäufern und passt die Chemie? Falls nein, dann beauftragen Sie jemand anderen.

7. Wie kann ich den Wert meiner Immobilie steigern?

7.1 Was beeinflusst den Wert meiner Immobilie und was wird häufig falsch angenommen?

Der Wert der Immobilie bemisst sich an sehr vielen Faktoren. Maßgeblich entscheidend für den bei der Wohnungsbewertung oder der Bewertung eines Mehrfamilienhauses sind u.a. die Lage, der Zustand, die aktuelle Miete, das Baujahr, die bauliche Beschaffenheit und die Größe. Neben dieser Faktoren kommen noch eine Reihe weiterer Faktoren in Betrachtung (z.B. der Bodenrichtwert). Daher ist die Immobilienbewertung auch nicht einfach.

Viele Eigentümer haben leider oftmals falsche Vorstellungen von dem Wert des Objekts. Dies liegt dann unter anderem daran, dass durch die emotionale Bindung falsche Annahmen vorhanden sind. Gängige Fehler liegen sind u.a. die folgenden:

Lage der Immobilie
Wir erleben häufig, dass Immobilien und Mehrfamilienhäuser in ländlichen oder Randgebieten oder sogar außerhalb von Großstädten zu einer Top-Lage gezählt werden. So zählt beispielsweise Brandenburg nicht mehr zu Berlin und die Nachfrage von professionellen Immobilieninvestoren ist kaum vorhanden. Letztendlich ist die Verkaufsstrategie für das Objekt dann eher auf Eigenheimbewohner auszulegen. Das bestimmt dann aber auch den Preis, in der Regel wird dieser dann kleiner.

Mietzustand
Eine weitere falsche Vorstellung liegt bei der Miete. So ist eine Wohnung oder Mehrfamilienhaus mit bspw. 8 € Nettokaltmiete pro Quadratmeter im Vergleich zum komplett identischen Objekt mit 14 € Miete deutlich geringer bewertet. Auch wenn die Miete in den folgenden Jahren erhöht werden könnte, so bedarf es meistens aufwändiger Prozesse und teilweise rechtlicher Auseinandersetzungen.

Zustand des Objekts (ebenfalls energetischer Zustand)
Jede Wohnung ist unterschiedlich ausgestattet. Bei der Bewertung wird versucht der Zustand der Wohnung in drei Kategorien einzustufen: einfach, normal und gehoben. Weiter unten unterscheiden wir diese drei Kategorien nochmal. Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass jede hochwertige Ausstattung eine Preiserhöhung bedeutet. Dabei ist auch hier nicht der emotionale Wert oder die subjektive Einschätzung entscheidend, sondern objektive Kriterien.  Darüber hinaus wird dem energetischen Zustand des Objekts zunehmend mehr Bedeutung beigemessen. Besonders vor dem Beschluss neuer Gesetze oder Maßnahmen (z.B. Entlastungspaket der Koalition vom 23.03.2022) werden zukünftig Immobilien mit schlechter Energiebilanz abgestraft und müssen teuer saniert werden. Das hat zur Folge, dass die Immobilienpreise in dieser Kategorie sinken.

7.2 Was ist eine einfache, normale und gehobene Ausstattung bei meiner Immobilie?

Im Rahmen des Ertragswertverfahrens wird die Restnutzungsdauer von Immobilien berechnet. Diese bemisst sich am Alter, dem relativen Alter und dem Zustand des Objekts. Insbesondere beim Zustand des Objekts werden folgende Punkte mit einberechnet:
  1. Dacherneuerung inklusive Verbesserung der Wärmedämmung
  2. Modernisierung der Fenster und Außentüren
  3. Modernisierung der Leitungssysteme (Strom, Gas, Wasser, Abwasser)
  4. Modernisierung der Heizungsanlage
  5. Wärmedämmung der Außenwände
  6. Modernisierung von Bädern
  7. Modernisierung des Innenausbaus, z. B. Decken, Fußböden, Treppen
  8. Wesentliche Verbesserung der Grundrissgestaltung

Zur Bestimmung, ob eine Wohnung nun einfach, normal oder gehoben ausgestattet ist, bedarf es einen genaueren Blick auf die Wohnung. Hier können alle Ausstattungsmerkmale zur Einstufung des Objekts genutzt werden.

Untenstehend ein paar Beispiele zur besseren Einschätzung:

Fenster
Einfach: Holz- oder Kunststofffenster mit Einfachverglasung oder Kastenfenster
Normal: Kunststoff oder Isolierverglasung
Gehoben: Dreifachverglasung, Wärme oder Schallschutzverglasung

Badezimmer
Einfach: Duschbadewanne, Badezimmer ohne Fenster/Außenlicht, Installationen über Putz (bspw Heizungsrohre)
Normal: Dusche oder Badewanne, Installationen unter Putz
Gehoben: hochwertige Fließen und Sanitäreinrichtungen, bodentiefe Dusche mit Glaskabine

Fußboden
Einfach: Holzdielen, Linoleum, PVC, Teppich, Laminat
Normal: Parkett oder Fließen
Gehoben: Naturstein, hochwertiges Parkett, Vinylboden, Epoxidharz

Einfach gesagt: je höherwertige die Ausstattung, desto besser für die Bewertung des Hauses.

7.3 Welche Maßnahmen erhöhen den Wert meiner Immobilie?

Es gibt eine Vielzahl von Modernisierungsmaßnahmen, die den Wert der Immobilie erhöhen. Letztendlich stellt jede Verbesserung der Ausstattung eine Werterhöhung dar. Je nach ortsansässigen Mietspiegel können die verschiedenen Sanierungsmaßnahmen den Wert stärker steigen lassen. Hier eine Auflistung gängiger Sanierungsmaßnahmen:

Modernisierung Badezimmer
Besonders Badezimmer sind dabei für eine Wertsteigerung der Immobilie interessant. Bodentiefe Duschen und hochwertige Sanitäranlagen bringen einen Mehrwert. Dabei sind Badsanierungen nicht einfach, da Wasserleitungen betroffen sind und somit viel Arbeit ansteht. Eine Badsanierung kann daher sehr kostenintensiv werden.

Modernisierung der Heizung und Smart Home Devices
Ein energieeffizientes Mehrfamilienhaus ist dabei deutlich mehr Wert als nicht effiziente Objekte. Da Heizungen meistens alle 20 Jahre getauscht werden müssen, bietet sich eine Sanierung dann an. Vermieter scheuen jedoch eine solche Sanierung zumeist, da es sehr kosten- und zeitintensiv ist. Eine einfachere, aber sinnvolle Verbesserung ist die Ausstattung der Wohnungen mit smart home devices.

Hochwertiger Boden
Bei einer Modernisierung sollte der Boden definitiv getauscht werden. Achten Sie jedoch auf die Qualität des Bodens und auf eine orts- bzw. mieterübliche Ausstattung. Ein Teppichboden bei Tierbesitzern erscheint da z.B. nicht die beste Option. Lassen Sie sich bestmöglich von einem Fachmann beraten.

8. Welche Unterlagen brauche ich für die Bewertung und den Verkauf einer Immobilie?

Für die Bewertung einer Immobilie sollten Sie insbesondere folgende Unterlagen zur Hand haben:
  • Einen aktuellen Grundbuchauszug
  • Den aktuellsten Wirtschaftsplan
  • Die aktuellsten Eigentümerversammlungsprotokolle (bestmöglich der letzten zwei Jahre)
  • Bilder vom Objekt/Mehrfamilienhaus und Bilder von der Wohnung (innen und außen)
  • Energieausweis
Sollte es zu einem Verkauf Ihrer Immobilie kommen, benötigen Sie definitiv weitere Unterlagen. Je nachdem, ob der Käufer die Wohnung finanzieren möchte, werden sogar noch weitere Unterlagen benötigt. Hier agiert jede Bank unterschiedlich. In jedem Fall benötigen Sie noch:
  • Bemaßter Grundriss von einem Architekten
  • Nachweise über Modernisierungsmaßnahmen (bspw. Rechnungen)
  • Mietvertrag bei Mietswohnungen bzw. eine Auflistung aller Mietverträge bei Mehrfamilienhäusern
  • Flurkarte
  • Bauzeichnungen und -beschreibungen

9. Aktuelle Auswirkungen auf meine Immobilie durch die steigende Inflation, steigende Zinsen und dem Ukraine-Krieg?

In den letzten Jahren sind die Immobilienpreise immer weiter gestiegen. Das Jahr 2021 verzeichnete dabei einen weiteren Anstieg in den Preisen. Zu dem Ergebnis kam kürzlich auch das Statistische Bundesamt. Allerdings trübt sich die aktuell sehr positive Stimmung am Immobilienmarkt zunehmend. Ursachen sind dafür die Corona-Pandemie, der Ukraine-Krieg und die Angst vor der Inflation. Experten rechnen damit, dass ein weiterer Anstieg der Preise für Miets- und Mehrfamilienhäuser ausbleiben wird. Im schlimmsten Fall drohen sogar sinkende Preise.

9.1. Was hat die Inflation mit meiner Immobilie zu tun?

Grundsätzlich wirkt sich Inflation positiv auf Immobilien aus. Immobilien zählen als Sachwerte und stellen somit einen natürlichen Inflationsschutz dar. Mit steigender Inflation steigen auch die Mieten. Daher bevorzugen viele Investoren Immobilien gegenüber Aktien, da diese einen besseren Schutz vor steigenden Preisen bieten.

Die aktuelle stark steigende Inflation muss jedoch auch vor dem Hintergrund der anstehenden Zinssteigerungen gesehen werden. Der Staat und die Notenbanken versuchen, die Inflation bei einem Niveau von 2 Prozent zu halten, da sich dann ein gesundes Wachstum für die Wirtschaft einstellt. Sollte die Inflation zu stark steigen oder zu schnell sinken, dann können Notenbanken das Preisniveau mittels der Zinsen steuern. Mit steigenden Zinsen wird grundsätzlich weniger konsumiert. Damit Unternehmen Ihre Konsumgüter dann verkauft bekommen, müssen sie den Preis als Folge senken. Die Inflationsrate sinkt bei diesem Szenario nachträglich wieder. .
Steigende Zinsen werden von den Banken allerdings direkt an den Eigentümer weitergegeben. Bis vor kurzem waren Baufinanzierungen von unter 1 Prozent denkbar und einfach machbar. Die Angst vor der Inflation und den steigenden Zinsen haben Banken jedoch veranlasst, die Zinsen nun vorausschauend anzuheben. Eine Finanzierung einer Immobilie ist derzeit aber deutlich teurer geworden. Erfahren Sie hier mehr.
Potenzielle Käufer müssen indessen mit höheren Zinsen und Tilgungen bei Ihren Finanzierungen rechnen. Dieser Umstand führt zu sinkenden und teilweise negativen Renditen. Folgerichtig schwindet die Nachfrage nach Immobilien und Eigentümer müssen die Preise senken, damit ein Käufer gefunden werden kann.

9.2 Werden die Immobilienpreise aufgrund des Ukraine-Kriegs fallen?

Aktuell ist die weitere Entwicklung am Immobilienmarkt nicht präzise vorhersehbar. Es herrscht eine große Unsicherheit und Angst vor Inflation und steigenden Preisen. Der aktuelle Trend zeigt jedoch, dass Käufer derzeit genauer Investments prüfen und Deals mit geringer Rendite meiden. Je länger die Situation in der Ukraine und Russland anhält, desto wahrscheinlicher ist eine Auswirkung am Immobilienmarkt ausgelöst durch steigende Inflation und Zinsen.
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