facebook
Zwangsversteigerung eines Mietshaus

Zwangsversteigerung eines Mietshaus

Patrick Breuer
Patrick Breuer
Erstellt am
3.2.2022
Lesezeit
3 Min
Eine Zwangsversteigerung wird bei Immobilien durchgeführt, die vom Eigentümer nicht abgezahlt werden können. Wenn man beispielsweise einen Kredit auf der Bank aufnimmt, hat diese auch das Recht auf eine Rückzahlung der Schulden. Wenn diese Rückzahlung nicht getätigt wird, hat die Bank das Recht das Objekt zur Auktion freizugeben.

Welche Immobilie möchten Sie verkaufen?

Jetzt einfach und kostenfrei Immobilenbewertung erhalten - hier klicken:

Wie läuft eine Zwangsversteigerung ab?

Die Bank hat das Recht eine Zwangsversteigerung zu beantragen. Diese wird bei dem jeweils zuständigem Amtsgericht erstellt. Das Amtsgericht versucht dann einen Verkehrswert zu ermitteln, um den Wert der Immobilie herauszufinden. Danach werden mehrere Anzeigen der Immobilie geschaltet, um Aufmerksamkeit für die Versteigerung zu erlangen. Jede volljährige Person mit einem gültigem Ausweisdokument darf bei dieser Versteigerung teilnehmen. Dabei ist nur zu beachten, dass eine Sicherheitsleistung getätigt werden muss. Danach gilt das Prinzip: wer am meisten bietet, erhält die Immobilie und wird direkt der neue Eigentümer.

Bank in Großstadt

Risiken einer Zwangsverstiegerung

Auch wenn die Immobilien bei einer Zwangsversteigerung oftmals sehr günstig zu erwerben sind, gibt es einige Risiken, die zu beachten sind.

Haus

Der Käufer hat kein Recht auf vorherige Besichtigungen. Dies bedeutet, dass er das Objekt theoretisch blind erwirbt. Er darf sich das Objekt zwar von außen ansehen, aber der Eigentümer darf ihm eine Besichtigung von innen verweigern. Daher folgt auch schon das zweite Risiko, denn man hat keine Gewährleistung von irgendwelchen Mängeln. Da man das Objekt nicht von innen betrachten darf, kann man in vielen Fällen nicht abschätzen, welche Mängel das Haus hat.

Des Weiteren hat man kein Rücktrittsrecht bei einer Versteigerung und man kann sein Gebot nicht zurückziehen. Das bedeutet, sobald man sein Gebot genannt hat und es höher als das seiner Konkurrenten ist, besitzt man die Immobilie und muss sie dementsprechend auch zahlen.

Das letzte Risiko ist, dass man manchmal nicht direkt in die Immobilie ziehen kann. Entweder ist es noch vermietet oder es wird noch vom alten Eigentümer bewohnt. In diesen Fällen kann sich der Einzug oder die Renovierung für Sie nach hinten verschieben.

Geldautomat

Kann die Zwangsversteigerung vermieden werden?

Ja, die Zwangsversteigerung kann definitv vermieden werden. Dafür muss sich der Eigentümer nur für einen freien Verkauf entscheiden. Dadurch erhält er aber meistens viel mehr Geld, da eine Zwangsverstiegerung meistens nur einen sehr geringen Erlös erbringt. Die Experten von MietshausVerkaufen stehen Ihnen bei dieser entscheidung auch sehr gerne zur Seite. Wir arbeiten täglich mit Direktverkäufen und Maklervermittlungen von Immobilien zusammen. Aus diesem Grund sind wir der festen Meinung, dass wir auch für Sie den passenden Verkauf finden und Sie einer Zwangsversteigerung aus dem Weg gehen können.

Finden Sie hier unsere weiteren Blog-Artikel:

Bewertung_Immobilien

Sie möchten Ihre Immobilie verkaufen?

Jetzt hier kostenlose Immobilienbewertung anfragen
Jetzt verkaufen
Logo mietshausverkaufen
Mietshausverkaufen
Wir antworten schnell
close button
Mietshausverkaufen
Hallo,
wie kann ich Ihnen weiterhelfen?
Whatsapp logo
Start Whatsapp Chat
whatsapp logo
1
Jetzt kostenloses Angebot anfordern