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Immobilientausch von Mietshäusern

Immobilientausch von Mietshäusern

Patrick Breuer
Patrick Breuer
Erstellt am
3.2.2022
Lesezeit
2 Min
Ein Immobilientausch ist, wie der Name schon verrät, ein Wechsel von Immobilien zwischen zwei Parteien. Dafür müssen beide Seiten eine Immobilie besitzen, damit diese auch gegen die jeweils andere ausgetauscht werden kann.

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Wie läuft der Immobilientausch ab?

Der Immobilientausch findet, wie bereits erwähnt, zwischen zwei Parteien statt. Daher muss man zuerst jemaden finden, mit dem man diesen Tausch antreten möchte. Danach muss der Immobilientausch mit den jeweiligen Vermietern abgesprochen werden. Diese haben nämlich zu jeder Zeit das Recht diesen Tausch zu verweigern. Außerdem kann er sich auch dazu entscheiden entweder eine Renovierung nach dem Auszug vorzunehmen oder den Mietpreis zu erhöhen. Wenn der Vermieter jedoch zustimmt besteht sogar die Möglichkeit, dass die dreimonatige Kündigungsfrist aufgehoben werden kann. Nach der erfolgreichen Zustimmung müssen nur noch Dokumente unterschrieben und abgeändert werden, was in einigen Fällen etwas mehr Zeit beanspruchen kann.


Für welche Personen eignet sich der Immobilientausch?

Am beliebtesten ist der Immobilientausch vor allem bei vier Personengruppen.

1. Paare, die sich trennen und dann ihre größere Immobilie in zwei kleinere eintauschen möchten
2. Ältere Personen, die aus ihrem großen Haus ausziehen möchten und auch etwas kleineres suchen
3. Paare, die zusammenziehen möchten und daher ihre zwei kleineren Wohnungen gegen eine große eintauschen möchten
4. Paare, die ihre Familie vergrößern möchten und aus diesem Grund ihre aktuelle kleinere Wohnung gegen eine größere wechseln möchten

Besonders ältere Personen und junge Familien haben Schwierigkeiten einen Kredit bei der Bank aufzunehmen, weshalb sich ein Immobilientausch sehr für diese Gruppen lohnt.

Auch wenn sich das alles sehr einfach anhört, sollte man sich davor schon einige Gedanken machen. Es braucht nämlich meistens viel Zeit und Geduld den perfekten Tauschpartner zu finden. Außerdem sollte jedem Beteiligten bewusst sein, dass eine Seite wahrscheinlich noch Geld zusätzlich zahlen muss, da nicht alle Immobilien den exakt gleichen Wert haben.

Was passiert danach?

Wenn alle Dinge geklärt sind, müssen beide Parteien zum Notar. Dabei wird meistens ein Tauschvertrag ausgestellt, der viele Vorteile bei einem Immobilientausch hat.

Bei einem Tauschvertrag werden die Notargebühren nämlich nur einmal nach dem Wert des höheren Tauschobjekts berechnet. Dies unterscheidet sich von der Norm, denn in anderen Fällen werden für beide Kaufverträge Kosten berechnet. Die notarielle Gebühr bei einem Tauschvertrag wird dann zwischen beiden Parteien aufgeteilt, die Grunderwerbsteuer muss jedoch von jedem einzelnd beim Finanzamt gezahlt werden.

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